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Feinstäube können die Gesundheit schwer schädigen. Nach Einschätzung der EU-Kommission sterben jährlich allein in Europa 266.000 Menschen an Feinstaubbelastungen. Nach Einschätzung der US-Umweltbehörde gehen von der Innenraumluft die größten Risiken für die Gesundheit aus.

Allergien und entzündliche Erkrankungen der Atemwege, der Augen, der Haut, des Magen-Darm- und Urogenitaltraktes nehmen stark zu, doch die Ursachen bleiben oft unklar.

Laserdrucker, Laserfax- und -kopiergeräte sind heutzutage fast allgegenwärtig, auch in Arztpraxen, Krankenhäusern, Kurkliniken und Apotheken.

Emissionen aus Laserdruckern belasten die Atemluft von Millionen Menschen mit einem ungefilterten Mix aus Schadstoffen, Feinstäuben und Nanopartikeln. Die Feinstaubbelastungen können die Werte von Hauptverkehrsstraßen erreichen. Bis zu einer Milliarde ultrafeiner Partikel pro Seite können die Geräte ausstoßen. Bis zu 10 % der emittierten Nanopartikel sind Zusammenballungen von tonertypischen Metallen und VOC.

Toner für Laserdruckgeräte sind Feinstäube aus Mikropartikeln und lungengängigen Nanopartikeln. Sie sind regelmäßig belastet mitSchwermetallen (Al, Cd, Co, Cu, Fe, Hg, Mg, Sn, Sr, Zn ...) flüchtigen organischen Verbindungen (VOC, wie Styrol, Phenol und Benzol) undOrganozinnverbindungen (darunter das ultragiftige und immunsuppressiv wirkende Dibutylzinn!) Toner erwiesen sich als gen- und zytotoxisch im Versuch mit humanen Lungenzellen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in vier Jahren die Risiken nicht aufgeklärt, schließt sie aber nicht mehr aus.

Die Stiftung nano-Control engagiert sich für gesunde Raumluft, setzt sich für die Erforschung und Beseitigung der Risiken ein und hilft geschädigten Menschen. Schirmherr ist Prof. Dr. med. Georges Fülgraff, Toxikologe und ehemaliger Präsident des BGA und Staatssekretär im BMG a. D. Der Stiftung liegen über 2.000 Meldungen über Erkrankungen durch Toner bzw. Druckeremissionen vor. Dies deutet auf ein immenses Problem.

Im Auftrag von nano-Control hat die Universität Rostock Gewebe eines an Lungenkrebs verstorbenen Servicetechnikers durchgeführt und Tonerpartikel in den Lungenzellen nachgewiesen.

Gemeinsam mit dem Freiburger Kreis, einem Zusammenschluss von Experten aus über einem Dutzend namhaften Instituten, wurde ein Proposal für eine humane Expositionsstudie vorgelegt. Im Vorfeld der Studie hat nano-Control Untersuchungen an drei Universitäten in Auftrag gegeben.
Die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet.